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Monday, November 20, 2006

Tysk artikkel om Andersgrotta

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 03.07.06 waren meine Frau und ich gemeinsam mit einem norwegischen und einem dänischen Ehepaar Gast in der Gedenkstätte Andersgrotte.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Deutschen 60 Jahre nach Kriegsende noch derart emotional und undifferenziert als Tätervolk dargestellt werden und dass Stalin im hohen Norden Europas noch heute hoch verehrt wird.
Allerdings hatte mich schon 1991 bei meinem ersten Besuch in Norwegen ein Däne gewarnt mit den Worten: "Die können euch da oben nicht leiden". Ich fühlte mich sehr beschämt, und wir sind noch am gleichen Tag nach Finnland ausgereist. Ich finde es unfair, wenn wir als Nachkriegsgeborene 60 Jahre nach Kriegsende und nach 45 Jahren sowjetischer Besatzung noch indirekt als Nazi stigmatisiert werden.

Der in der Andersgrotte gezeigte Film erinnert mich an die Sowjepropaganda der 50er Jahre. Er ist so einfach konzipiert wie unsere damaligen Schulbücher. Deutschen Soldaten waren darin ohne Ausnahme böse und brutal.
Dagegen haben die Sowjetsoldaten immer Kinder aus brennenden Häusern gerettet. Während des Krieges hat es aber auch Massaker, Plünderungen und Vergewaltigungen durch Sowjetsoldaten gegeben. Zeitzeugen haben mir davon glaubhaft berichtet. Sieger und Befreier sprechen nicht gern über eigene Verfehlungen.
Die Bilder mit den fanatisch jubelnden Deutschen vermitteln den Eindruck, dass ausnahmslos alle Deutchen den Krieg wollten.
Da ich selbst über Jahre wider Willen an Tribünen vorbeimarschieren musste, weiß ich, dass derartige Inszenierungen in Diktaturen nicht die wirkliche Gesinnung aller Beteiligten widerspiegeln.

1968 musste meine Generation erleben, wie russische Panzer in Prag unseren Traum von etwas mehr Freiheit niederwalzten. Einige meiner Freunde waren damals als Soldaten dabei. Sie hatte keine Chance den Einsatz zu verweigern. Ähnlich wird es einem Teil der deutschen Besatzer in Norwegen ergangen sein. Sie wurden im Namen Deutschlands sinnlos für eine schlechte Sache geopfert.
Diese Option habe ich in der Andersgrotte vermisst. Es ist unbestritten, dass Europa vor allem von russischen Soldaten unter riesigen Opfern von der Nazidiktatur befreit wurde. Richtig ist aber auch, dass in Osteuropa die braune Diktatur Hitlerdeutschlands durch die rote Sowjetdiktatur ersetzt wurde. Ich kann deshalb nicht nachvollziehen, warum es der Guide in der Andersgrotte so sehr bedauerte, dass die Sowjetsoldaten nicht länger in Norwegen geblieben sind. Gern hätte ich dem freundlichen jungen Mann einige Jahre meiner unfreiwilligen Zugehörigkeit zum Sowjetimperium abgegeben. Die Norweger hatten das Glück, nach dem Krieg im Schutz der Engländer und Amerikaner auf der westlichen Seite der Welt zu verbleiben. Sie sollten der NATO dankbar sein.

Die Aussage, dass Stalin den Pakt mit Hitler lediglich zur Rettung des Friedens geschlossen hat, ist eine Halbwahrheit. Wenn Stalin nur den Frieden sichern wollte, dann wären die Balten nach Kriegsende wieder in die Freiheit entlassen worden, Polen wäre nicht mit einer gewaltigen Umsiedlung nach Westen verschoben worden und die Finnen hätten ihre Territorien zurückerhalten. Die Sowjetmacht war leider nicht so gut und friedliebend wie sie in der Andersgrotte dargestellt wird.
Den Gestaltern der Gedenkstätte empfehle ich dazu einen Erfahrungsaustausch mit osteuropäischen Völkern.

Auch der Vergleich des Bombenangriffs auf Dresden mit den Bombenangriffen auf Kirkenes ist fragwürdig. Weder bei Ziel und Zweck der Bombardements noch bei der Opferzahl gibt es zwischen beiden Städten Ähnlichkeiten oder Parallelen.
In der Hoffnung, dass Sie den Text lesen werden und dass Sie meinen Frust gelassen aufnehmen, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Matthias Klengel
Dresden, d. 19.11.06

Friday, May 12, 2006

Radius Kirkenes AS

Vi gratulerer Nordic Safari!
Dette var veldig arti. At Vidar og Kåre Karlstad i Mehamn har fått årets reiselivspris i Finnmark. Vi har samarbeidet med Vidar siden han startet i bransjen og vi kan garantere våre kunder at han leverer et unikt produkt.
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Kåre Tannvik

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Taxiene på Gardermoen er useriøse!
I går kveld skulle jeg overnatte på Rica Gardermoen fordi jeg skulle hjem til Kirkenes tidlig med SAS. Flytoget ut og kl 11.35 ba jeg en taxi om å kjøre meg fra Gardermoen til Rica. De henviste meg til schutlebussen. Den viste seg å være slutt for natta. Tilbake til taxiene og etter mye sure holdninger fikk jeg sette meg inn. Akkurat startet på den 3 km lange turen startet sjåføren en frenetisk trykking på taksameteret. Resultatet var et galloperende pengebeøp som økte med 1 krone hvert andre sekund. Jeg spurte om det var meningen at jeg skulle betale i henhold til taksameteret og sjåføren snudde seg å sa at det ble enda lagt til 80 kroner. Sluttpris 257 kroner for 6 min taxitur. Jeg kranglet med han å sa at jeg følte med lurt fordi han justerte taksameteret under kjøringa. På Rica ble jeg møtt av en blid respetionist som var klar over problemet, hun ringte Oslo Taxi og de lovet å ta dette opp med sjåføren. BRA GJORT. MEN så på traff jeg kongekrabbekongen Øyvind Seipajærvi som hadde akkurat samme opplevelse. Galloperende taksameter og svært sur sjåfør. Jeg lover at Oslo Taxies svar på dette skal publiseres på bloggen!
Kåre Tannvik

Thursday, May 04, 2006

Warm and nice?

Hello. I am happy to write my first radius blog. We are happy if you comment upon our blog. Traveling is a growing business in the rich world, and this is nice and a problem. We have a record high temperature in Kirkenes now (+15), and the ice in Barents Sea is melting. This makes life for the polarbear difficult. No ice - no food. That brings the polarbear on the red list together with the PCB poisening! My dilemma! Your dilemma?

Kirkenes SnowHotel

Radius Kirkenes AS is offering 8 double snowsuites inside our reindeer park. Radius Kirkenes AS is working closely together with Snow Village in Lainio, Finland.